Kinderhospiz Sternenbrücke: Leben, obwohl es keine Heilung gibt – Aktion Pulsoximeter

Das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg wurde im Mai 2003 als Pilotprojekt für Norddeutschland gegründet. Es ist ein Ort, an dem Familien aus dem gesamten Bundesgebiet mit ihren unheilbar erkrankten Kindern ein „zweites Zuhause“ finden können. Hier wird den Kindern (und seit 2010 auch jungen Erwachsenen) und ihren Familien die größtmögliche Unterstützung auf dem Weg bis zum Tod zuteil.

Besonders viel Wert legt die Sternenbrücke darauf, dass ihre Gäste im familiären Umfeld zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern leben. Die Betreuung wird auch nach dem Tod des Kindes weitergeführt, so etwa haben die Angehörigen im angrenzenden „Garten der Erinnerungen“ einen Hort, wo sie Ihr Gedenken lebendig halten können. In Gesprächskreisen für Angehörige und beim jährlichen Begegnungswochenende können Brücken zueinander geschlagen und in das zukünftige Leben gebaut werden.

Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke
Sandmoorweg 62
22559 Hamburg
www.sternenbruecke.de

Das Projekt:

Ein Höchstmaß an Lebensqualität ist den Mitarbeitern der Sternenbrücke sehr wichtig auf dem Weg, den sie mit den Kindern gehen. Die Kleinen sollen weder Isolation erleben noch unnötige Schmerzen erleiden. Die Pflegekräfte wünschen sich deshalb ein weiteres Pulsoximeter, das es ermöglicht, auf schmerzfreie und unblutige Weise die Vitalwerte (Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung) der Kinder zu überprüfen. Gemeinsamhelfen freut sich, diesen Wunsch erfüllen zu können.

Das Pulsoximeter besteht aus einem Messgerät und einem kleinen Clip, der auf den Finger oder auf andere gut zugängliche Körperteile wie Ohrläppchen oder Zehen geklippt wird. Die Prozedur ist völlig schmerzfrei und ungefährlich, gleichzeitig ist eine kontinuierliche und einfache Überwachung möglich.